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Never too old to start oder Smells like lean Spirit

Nicht erst seit prominenten Fernseh-Formaten wie „Die Höhle der Löwen“ sind Startups in aller Munde.

Auch in Stellenbörsen entdecken Sie immer mehr Stellenangebote von jungen Unternehmen, die wenn Sie die ersten Phasen überwunden haben, im Zuge Ihres Wachstums, immer mehr Fach- und Führungskräfte suchen. Als Bewerber sollten sich hier einiger grundlegender Dinge bewusst sein: Klar geht es bei Startup-Unternehmen auch um fachliche Qualifikationen, die müssen natürlich passen, das ist die Basis. Es geht hier aber auch um den persönlichen Fit. In noch kleinen Teams ist die Persönlichkeit ein Faktor, der den Unterschied machen kann. Auch Eigenschaften wie eine gewisse Dynamik, die Bereitschaft, sich in neue Sachverhalte und Themen einarbeiten zu können und vor allem auch zu wollen, sowie Durchhaltevermögen und Einsatzbereitschaft sind gefragt und werden zu Schlüsselqualifikationen. Sie sollten sich also bewusst machen, dass Aufgaben oft nicht so klar abgegrenzt sind und es meist noch keine klaren Arbeitsplatz- und Aufgabenbeschreibungen gibt. 

Wenn Sie sich dessen bewusst sind und die Flexibilität und Dynamik schätzen, sind Sie in Startup-Unternehmen sehr gut aufgehoben. Das Schöne ist, Sie können hier etwas bewegen, mitgestalten, tolle Teamaufgaben bewältigen und ggf. auch etwas legerer auftreten. Hier geht es oft nicht um die Garderobe (abhängig von der Branche), hier geht es um Output. Nicht verwalten, sondern gestalten! Und Sie können vom Wachstum des Unternehmens direkt profitieren – in Form von spannenden Aufgaben, von Karriereentwicklung und unter Umständen sogar monetär – durch die Beteiligung am Unternehmen. 

Geben Sie Startups bei Ihrer Stellensuche eine realistische Chance.

Tomorrow starts today – die Must-have Skills von morgen

Viele von uns haben Angst vor dem Morgen. Was wird kommen? Welche Veränderungen werden die Digitalisierung und die entstehende Künstliche Intelligenz mit sich bringen? Werden Arbeitsplätze wegfallen? Und wenn ja, welche und wie viele?

Leider haben wir aktuell noch keine adäquaten Antworten auf diese großen Fragen. Verunsicherung ist jedoch bereits stark spürbar, auch dank medialer Unterstützung. Neue Qualifikationen sind sicherlich gefragt, die große Frage ist nur: welche werden das sein?

Hochschulen und Weiterbildungsträger versuchen, durch Einführung neuer Inhalte, Umbenennung aktueller Kurse und vielem mehr, den neuen Anforderungen und Qualifikationen Rechnung zu tragen und ihre Studierenden und Teilnehmenden bestmöglich gut auf geforderte Anforderungen von morgen vorzubereiten.

Bei all dem darf aber nicht vergessen werden, dass wir aktuell nur erahnen können, wohin die Reise gehen wird. Klar scheint allerdings bereits zu sein, dass Routine-Arbeiten künftig vom Algorithmus übernommen werden. Das betrifft vor allen diejenigen Berufe in gewerblich oder administrativen Bereichen, die bereits heute einen hohen Automatisierungsgrad aufweisen, wie beispielsweise die Bereiche in der Fertigung, einfacher Buchhaltung, Bereiche des Personalwesens und des Customer Service. Komplexere Sachverhalte werden wohl noch eine ganze Weile von Menschen oder zumindest mit menschlicher Hilfe abgewickelt werden. 

Recht schnell wird allerdings klar, dass neue und teilweise höhere Qualifikationen gefragt sein werden. Während wir uns in der Vergangenheit nach Schule, Ausbildung und Studium und auf dem gelernten „ausgeruht“ haben und uns sicher waren, dass die Zeit des Lernens nun vorbei ist, werden wir künftig unser Mind-Set stark verändern müssen. 

Wir leben in einem Zeitalter permanenter Veränderungen und gemessen an der Menschheitsgeschichte auch sehr schnellen Veränderungen. Alles was wir heute kennen, wird ggf. morgen bereits anders aussehen oder anders funktionieren. Das bedeutet für uns Menschen, sich immer wieder auf neue Themen und Sachverhalte einstellen zu müssen und es bedeutet eben auch lebenslanges Lernen. Künftig werden Weiterbildungen nicht nur für 20-35 jährige gefragt sein, sondern für uns alle. 

Sprachkenntnisse

Bereits heute, in Zeiten der Internationalisierung, wird von Mitarbeitern und Bewerbern erwartet, dass sie gute bis sehr gute Englischkenntnisse aufweisen können. Weitere Sprachkenntnisse sind oftmals gewünscht. Das wird sich noch weiter verstärken in den kommenden Jahren, wenn man bedenkt, dass sich Völker und Wirtschaften immer mehr vermischen und selbst Programme und Algorithmen auf Englisch geschrieben sind.

IT-Verständis

Auch die IT-Affinität und die Bereitschaft, sich möglichst schnell in neue Programme und Tools einzuarbeiten, sind Schlüsselqualifikationen von morgen. Wir müssen sicher nicht alle unmittelbar zu Programmierern werden, sollten aber zumindest bereit sein, die neuen Tools und Möglichkeiten zu nutzen und keine Berührungsängste haben. Künftig werden viele unserer heute noch manuellen Tätigkeiten digitalisiert und nur mittels Rechner zu bewerkstelligen sein. Die elektronische Erfassung und Verbuchung in den Buchhaltungen zeigen hier einen klaren Weg. Und Programme und Algorithmen werden stabiler und störungsunanfälliger werden.

Unser Berufsleben wird schneller und dynamischer werden.

Künftig werden wir mehr in interdisziplinären Teams zusammenarbeiten und komplexere Sachverhalte in einzelne Projektschritte zerlegen. Das bedeutet zum einen methodische Kompetenz, aber vor allen Dingen auch die kommunikative Kompetenz und die Fähigkeit, im Team arbeiten zu können. Workshops und Sprints werden an der Tagesordnung sein und Methoden wie beispielsweise Scrum in vielen Bereichen im Einsatz sein.

Wie können wir uns bereits heute auf all diese Veränderungen vorbereiten? Müssen wir panisch eine Fortbildung nach der anderen machen?

Sicher nicht. Ändern Sie einfach bereits heute Ihr Mind-Set in punkto Veränderungen. Think like a Startup – stehen Sie der Bereitschaft zum lebenslangen Lernen nicht abwehrend gegenüber, sondern seien Sie bereit Veränderungen auch aktiv mitzugestalten und ggf. sogar voranzutreiben. Hinterfragen Sie Arbeitsschritte. Sie haben eine Idee, wie sich Ihr Arbeitsbereich vereinfachen lassen könnte? Sprechen Sie dies aktiv an. Sie wollen eine neue Sprache lernen? Das ist sicherlich auch nicht von Nachteil, legen Sie los. 😉

Gängige Fragen im Vorstellungsgespräch

 „Kennen Sie eines, kennen Sie alle“ – das ist ein weit verbreiteter Irrglaube in Bezug auf Vorstellungsgespräche.

In der Realität ist es tatsächlich so, dass sich Vorstellungsgespräche oftmals stark voneinander unterscheiden. Einerseits hängt das natürlich von der Position ab, auf die Sie sich beworben haben, aber eben auch von der Branche und der Größe des Unternehmens. Auch ist es davon abhängig, wer auf der anderen Seite des Tisches sitzt, der Personaler, jemand aus dem Fachbereich, der Bereichsleiter beispielsweise, und wie Ihr Gegenüber „tickt“. Jede dieser Personen hat andere Fragen, andere Themen, die er/sie gerne von Ihnen wissen möchte. Handelt es sich um ein sehr strukturiertes Gespräch oder eher um einen Austausch.

Vorstellungsgespräche haben natürlich verschiedene Phasen. In der ersten Phase geht es meist zunächst um die Vorstellung des Unternehmens und Ihrer Gesprächspartner und um Ihre Vorstellung und Wiedergabe Ihres Lebenslaufs. In der zweiten Phase geht es dann um die zu besetzende Position und Ihre relevanten Erfahrungen und fachliche Fragestellungen. Darauffolgend wird meist über Ihre Erwartungen an das Unternehmen, die Stelle usw. gesprochen und die Rahmenbedingungen abgefragt. In der letzten Phase geht es vor allen Dingen um offene Fragen, die Sie haben. 

 Um Ihnen das Gespräch ein wenig zu erleichtern, haben wir hier einige der gängigsten Fragen aus zahlreichen Vorstellungsgesprächen zusammengefasst, auf die Sie sich gut vorbereiten und optimalerweise eine Antwort parat haben sollten:

  • Warum haben Sie sich bei uns beworben?
  • Was wissen Sie über unser Unternehmen?
  • Was reizt Sie an der Position?
  • Welche relevanten Erfahrungen bringen Sie mit?
  • Was sind Ihre Erwartungen an die Stelle?
  • Warum sind Sie der/die Richtige für die Stelle/das Unternehmen?
  • Warum wollen Sie sich verändern?
  • Woher kommt die Lücke in Ihrem Lebenslauf?
  • Wo wollen Sie in 3/5/10 Jahren stehen?
  • Wo liegen Ihre Stärken?
  • Welches sind Ihre Schwächen?
  • Was würden Ihre (ehemaligen) Kollegen über Sie und Ihre Eigenschaften sagen?
  • Mit welchen Eigenschaften würden Sie sich selbst beschreiben?
  • Was waren bis dato Ihre größten Erfolge?
  • Welches waren Ihre größten Misserfolge?
  • Was motiviert Sie?
  • Wie organisieren Sie sich?
  • Welche Rolle nehmen Sie im Team ein? / Welche Rolle nehmen Sie als Führungskraft ein?
  • Wie sieht Ihr privates Umfeld aus?

Wir drücken Ihnen die Daumen für Ihr nächstes Vorstellungsgespräch und hoffen, dass Ihnen die Fragen eine kleine Orientierung in der Vorbereitung geben.

Melden Sie sich gerne bei Fragen, gerne unterstützen wir Sie auf Ihrem Karriereweg und bei der Vorstellung passender Unternehmen.